Rüsselheim e. V.
Respektvoller Umgang darf nicht an der Stalltür enden
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Schwein gehabt

Die sogenannten Nutztiere sind die Ärmsten unter den Armen  in unserer Hemisphäre. Rüsselheim e. V. will daher genau  hier ansetzen, um die Welt auch für die ein wenig zu erhellen,  die in die falsche Haut hineingeboren wurden. Solange  Menschen weiter ohne Not Fleisch essen, wird die Not der  Tiere groß bleiben. Über unsere Aufklärungsarbeit wollen wir  dazu beitragen, dass immer mehr Menschen erkennen, dass  der vegane Weg zu einem besseren Leben für Menschen und  Tiere führt. Also stellen wir Ihnen hier einige unserer Tiere –  alle ganz wunderbare Individuen – vor. 
Wer sind die geretteten Tiere? Bei uns leben rund 25 Mutterschweine und Deckeber, die vor ihrer Rettung für die  Zucht von Mastschweinen missbraucht und ausgenutzt wurden. Die Älteste von ihnen, Oma Lotti, hat über 10 Jahre ihres Lebens im Kastenstand  verbracht. Ein Kastenstand ist ein Metallkäfig, der nur unwesentlich größer ist als  ihre Körpermaße, so dass sie wie ihre Kolleginnen zur Bewegungslosigkeit verdammt war. Ihr Kastenstand war nur einer in einem langen, schmalen Gang mit Kastenstand an Kastenstand, ohne natürliches Licht. Das Neonlicht wurde fast ausschließlich zu  den Fütterungszeiten eingeschaltet.   Junge Muttersauen versuchen in der Rausche (Tage, in denen ein Schwein trächtig  werden kann) oft, sich durch die Käfigstangen zu zwängen, und haben die  benachbarten Sauen oft mit ihren Klauen verletzt. Manche haben sich gewehrt, die  hilflosen Alten, waren dankbare Opfer und hatten ein Hautbild, das wie Pergament  und mit vielen Schwielen und Striemen übersät war. Viele hatten pilzähnliche  Wucherungen. Alle hatten sie Liegeschwielen an den Knien vom harten, kalten,  rauen Betonboden ohne einen einzigen Strohhalm. Beraubt jeglicher  Beschäftigungsmöglichkeit haben sie tagaus tagein auf die gleiche Wand gestarrt. Oma Lotti und die anderen wurden vom „diensthabenden“ Eber gedeckt, waren  trächtig, hatten mindestens zweimal im Jahr ihre Würfe. Die Ferkel wurden ihnen  nach spätestens sechs Wochen entzogen. Nur eine Woche später waren sie wieder  „rauschig“ und wurden erneut gedeckt. Man stelle sich vor, wie ausgemergelt Oma  Lotti´s geschundener Körper nach über 10 Jahren eines solchen Kastenstandlebens  war. Dass sie diese Tortur überlebt hat, grenzt an ein Wunder. Nun darf sie den Sommer ein Freilandhaltung genießen und erfährt doch noch, wie  schön das Leben im Licht und an der frischen Luft sein kann. Patenschaft für ein Rüsselleben Hier kannst du gern eine Patenschaft für eines der Schweine übernehmen.
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